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Veranstaltungen

  • Kurgast-Kurzwanderung

    06.09.2010
    Bad Harzburg

    Geführte Wanderung mit Einkehr, Wanderzeit ca. 2,5 Stunden.


  • Stammtisch für Jedermann

    06.09.2010
    Arendsee Genzien

    Familie Schürmann lädt ein zum Stammtisch für Jedermann, hier kann man über alle Probleme


  • Gästebegrüßung

    06.09.2010
    Bad Suderode

    Gästebegrüßung mit Vorführung des Bad Suderode-Videos im Raum Alexius des Kurzentrums Bad


Denkmal des Monats

Haben Sie ein Denkmal - technisches Denkmal oder Naturdenkmal - gesehen, dass sehenswert für andere ist ? Kennen Sie eine besondere Geschichte zu diesem Denkmal? Oder gefällt Ihnen die besondere Gestaltung? Gern greifen wir auch Ihre Ideen und Vorschläge auf.

Schlossdomäne Wolmirstedt (DdM 2010-04)

  • Wolmirstedt Schloss Scheue
    Schloss Scheue
  • Wolmirstedt Schlossdomaene
    Wolmirstedt Schlossdomaene

Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg datiert aus dem Jahr 1009. Die Burg dürfte zu diesem Zeitpunkt eine Reichsburg gewesen sein und war an die Walbecker Grafen verlehnt. Im 12. Jahrhundert gehörte die Anlage den Markgrafen von Brandenburg. Seit 1159 lassen sich Ministeriale nachweisen. Die am damaligen Zusammenfluss von Elbe und Ohre gelegene Burg diente als Sicherung des Zugangs zur nördlich gelegenen Altmark. Dies insbesondere im Zuge der häufigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem südlich gelegenen Erzbistum Magdeburg. Durch einen veränderten Flusslauf der Elbe liegt die Anlage heute nicht mehr in unmittelbarer Elbnähe.Unter Markgraf Albrecht II. wurde die Anlage 1208 vergrößert und nun aus Stein ausgeführt. Im Jahr 1316 musste Markgraf Waldemar wegen finanzieller Probleme die Burg an das Erzbistum veräußern. Die Burg diente ab 1342 als Residenz der Magdeburger Erzbischöfe. Im Jahr 1480 erfolgte unter Ernst II. von Wettin der Umbau der Burg zum Schloss. Von 1575 bis 1585 ließ der Administrator Joachim Friedrich von Brandenburg die Anlage umfassend erneuern und erweitern. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde auch die Schlossanlage beschädigt. Das Schloss stand dann zeitweise leer. Ab 1648 diente die Vorburg als Wirtschaftshof der Domäne. 1671 erfolgte der Abriss des sogenannten alten Hauses. Das Gebäude befand sich im nördlichen Bereich der Oberburg und dürfte aus dem 13. Jahrhundert und der Zeit Albrechts des Bären gestammt haben. In den Jahren 1702/1703 wurde dann auch der Bergfried abgerissen. Dieser quadratische ebenfalls aus dem Mittelalter stammende Turm, hatte sich in der Mitte der Oberburg befunden. Ab 1795 befand sich im in der Oberburg befindlichen Palas ein Gericht. Noch heute nutzt die Justiz das Gebäude. Ende des 18. Jahrhunderts fanden weitere Umbauten statt. Stiftsdomäne und Junkerhof wurden vereinigt. Es entstand ein großer landwirtschaftlich tätiger Betrieb. Ende des 19. Jahrhunderts verlor die Anlage ihre Funktion als zentraler Wirtschaftshof. Erhalten ist ebenfalls die ehemalige Scheune. Sie ist aus Bruchsteinen errichtet.

Derzeit ist im Palas die Außenstelle Wolmirstedt des Amtsgerichts Haldensleben untergebracht. Im ehemaligen Gutshaus der Stiftsdomäne befindet sich heute das Heimatmuseum. Seit 1981 befinden sich die Museumsräume in den Gebäuden der Schlossdomäne, wobei z.Z. zwei Gewölbe des Schlosses, das Foyer der Bruchsteinscheune sowie mehrere kleine Räume dieses Gebäudes für Ausstellungszwecke zur Verfügung stehen. Das 1927 auf Initiative des Wolmirstedter Lehrers Hans Dunker gegründete regionalgeschichtliche Museum befindet sich in einer rekonstruierten Bruchsteinscheune aus dem Jahre 1846. Sie gehört zu einem historischen Gebäudeensemble auf einer mittelalterlichen Burganlage. Das Museum Wolmirstedt zeigt Ausstellungen zur Geschichte der Stadt Wolmirstedt, eine naturkundliche zum Thema "Ohreniederung und der Restauwald- das Küchenhorn" sowie historischen Werkstätten; Schmiede, Stellmacherei und Sattlerei. Diese Werkstätten werden in die Aktivitäten des Museums einbezogen.  Neben dem Besuch des Museums kann die Außenanlage der Schlossdomäne, zu der ein Torhaus, ein Herrenhaus, eine Schlosskapelle, ein Schloss sowie ein Schlossgarten gehören, betrachtet werden. Es besteht die Möglichkeit, die 1480 im Stil der Backsteingotik errichtete Schlosskapelle von innen zu besichtigen.

Öffnungszeiten
dienstags - freitags 09:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr
sonntags 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr

Foto: Olaf Meister (Olaf 2) Freie Dokumentation und Text aus www.wikipedia.de