Auf den Spuren Napoleons (TdM 2010-07)
Zwischen den Orten Vehlitz-Dannigkow-Möckern und Zeddenik im Landkreis Jerichower Land begann im Jahre 1813 mit der ersten siegreichen Schlacht der Siegeszug im Befreiungskrieg gegen Napoleon. Zahlreiche Denkmäler in der Orten erinnern an jenes geschichtsträchtige Ereignis. Auf den alten Spuren Napoleons geht es heute aber sehr friedlich und beschaulich zu. Idealer Ausgangspunkt für unsere Spurensuche ist die Stadt Gommern, die auch mit mit der Bahn zu erreichen ist. So beginnt unsere Radwanderung auch am Bahnhof von Gömmern, der„Stadt der Gärten". Vom Bahnhof aus geht es in Richtung Dannigkow. An der Einfahrt zum Wohngebiet Pfingstwiese überqueren Sie die B 184 (alt) und fahren auf dem rechts der Fahrbahn geschotterten Radweg am Sportplatz vorbei nach Dannigkow, überqueren die Ehlebrücke und biegen links in Richtung B 184 (alt) ab. Hinter der Feuerwehr lädt rechts die Gaststätte zur Einkehr ein. In der Ernst-Thälmann-Str. steht vor dem Haus der Gemeindeverwaltung ein Gedenkstein, der an das Gefecht im April 1813 gegen napoleonische Truppen erinnert. 100 m weiter können Sie rechts abbiegen in das Naherholungsgebiet Plattensee (ca. 1 km) und ein kühles Bad in den aus ehemaligen Steinbrüchen entstandenen Seen nehmen. Der Rundkurs führt jedoch links über die Friedhofstraße. Sie überqueren die B 184 n und fahren auf einem Wirtschaftsweg nach Vehlitz. 200 m vor Vehlitz befindet sich rechts das Arboretum, eine Anpflanzung von seltenen Bäumen und Sträuchern auf einer ehemaligen Müllhalde. Am Eingang von Vehlitz steht ebenfalls ein Denkmal, das an das erste siegreiche Gefecht im Befreiungskrieg 1813 gegen das napolionische Heererinnert. Dieses Gefecht fand im Umkreis der Orte Vehlitz - Dannigkow - Möckern - Zeddenickstatt. Ein weiteres Denkmal befindet sich in Ladeburg, das Sie über eine naturbelassene Straße ab Vehlitz erreichen. An der B 246 a in Vehlitz steht auf dem Friedhof rechts die romanische Dorfkirche, nach ca. 500 m links finden Sie die Dorfgaststätte, die abends geöffnet ist. Gegenüber der Gaststätte führt der gut ausgebaute Wirtschaftsweg nach Karith. Auf halber Strecke zum Kiefernwäldchen biegen Sie rechts in den Feldweg nach Nedlitz ein. Ihr Weg kreuzt den Feldweg Karith - Landhaus Zeddenick. Vor Nedlitz kommen Sie an den Windrädern und am Sportplatz vorbei, befahren den Vehlitzer Weg, überqueren die B 246 und folgen der Teichstraße bis zur Bahnhofstraße. Dort biegen Sie rechts in Richtung Büden ab. Nach 2 km erreichen Sie den Ortsteil Bahnhof Büden, halten sich rechts und erreichen nach 200 m das Straußenland. Diese Freizeitoase ist zu den Öffnungszeiten und nach Voranmeldung zu besichtigen. Besonders für Kinder ist es eine Abwechslung, die beeindruckend ist. Auf der Rücktour überqueren Sie in Nedlitz die B 246 und biegen in die Gommeraner Straße nach Pöthen ein, wo zwar Autoverkehr ist, aber die Straße nicht so stark befahren wird. Am Ortsausgang Pöthen Richtung Gommern steht die Ruine der Gutskapelle und ein Damhirschgehege schließt sich rechtsseitig an. Den Pöthener Park erreichen Sie, wenn Sie einen Abzweig zum Thälmannplatz nehmen. Sehenswert deshalb, weil der Park einen sehr alten Baumbestand aufweist und links das Gutshaus mit seinem unter Denkmalschutz stehenden Eingangsportal zu sehen ist. Sie verlassen Pöthen über den Wahlitzer Weg nach Wahlitz. Dieser Fahrspurplattenweg ist zwar etwas holprig, führt aber an Feldern und Wiesen bis zur B 184. An der B 184 fahren Sie links und biegen nach 400 m rechts in den Weg „Zur Klus", „Heilstättenweg" und „Im Heidefeld" ein. Das Wohngebiet Heidefeld lassen Sie rechts liegen und kommen auf geschottertem Radweg nach 1 km an die Waldgrenze. Im Wald fahren Sie ein Stück auf ausgefahrenem Waldweg neben dem Reitweg bis zur Asphaltstraße, biegen links ab bis zur Kreisstraße in Richtung Vogelsang. Dieser folgen Sie rechts 600 m und fahren dann links wieder auf einem geschotterten Weg. An Wiesen und Kleingärten vorbei, streifen Sie das Gewerbegebiet Ehlemarkt und kommen so wieder wohlbehalten in Gommern an. In Gommern laden mehrere Gaststätten und Eiscafes zur Einkehr ein. Die Martin-Schwantes-Straße führt nach 1,5 km direkt zum Ausgangspunkt Bahnhof. Empfehlenswert ist auch noch ein Abstecher zur zur Wasserburg. Dazu nutzen Sie ab Sparkasse (Salzstraße) links den geschotterten Weg (Hexengang) entlang des Mühlengrabens bis zur Wasserburg und weiter über Wiesen zur Senioren- Residenz und zum Bahnhof. Außerdem gibt es in Gommern noch Ausstellungen über die Landwirtschaft, Steinbruchtätigkeit, Erdöl-Erdgas- Industrie. Der Kultur- und Heimatverein begrüßt Sie mit wechselvollen Ausstellungen, die sich vorwiegend in der W.-Rathenau-Str. befinden. Nicht vergessen sollten Sie das Gelände der Kulturlandschaft am Kulk mit Gesteins-und Heidegarten. Hier finden Sie Wissenswertes zu Gommern und der Umgebung, insbesondere die Dokumentation zum Fürstengrab mit einem reichen Goldschatzfund. Dieser Schatz wurde 1989 in der Nähe von Gommern entdeckt. Entlang der gesamten Tour laden Sie die Inhaber von verschiedenen Gaststätten in Dannigkow, Nedlitz und Wahlitz zu einer Verschnaufpause ein. Die Gesamtstrecke der Route beträgt etwa 30 km. und ist ideal für eine Landpartie mit der ganzen Familie.






